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Die Geschichte von Chevalier

Chevalier wurde schon immer von dem Anspruch geleitet, Kleidung zu entwickeln, die Funktion, Qualität und zeitloses Design vereint.

Die Geschichte beginnt im Jahr 1950 im schwedischen Dalsjöfors nahe Borås. Dort nähte Gründer Arne Lundberg auf seinem Hof die ersten Reithosen. Mit großer Leidenschaft für Reitsport und Formgebung wurde Chevalier schnell für seine exzellente Verarbeitung bekannt.

Als das revolutionäre 4-Wege-Stretchmaterial eingeführt wurde, veränderte sich der Markt grundlegend – und Chevalier entwickelte sich zum Marktführer für Reithosen, unter anderem als Ausstatter der berittenen Polizei.

Von Reithosen zur Jagdbekleidung

In den 1980er-Jahren wurde das Unternehmen verkauft, und die Produktion verlagerte sich von Schweden zunächst nach Finnland und später nach Portugal.

Mit neuen Eigentümern, darunter Lars Björkman und Lars Elovsson, begann ein neues Kapitel. Der Fokus verlagerte sich von Reitbekleidung hin zur Jagd. Kurz darauf wurde ein neuer Leitsatz eingeführt:

„Chevalier – Quality and Craftsmanship“

Ein Versprechen, das bis heute gilt.

Technologische Meilensteine

1992 begann die Zusammenarbeit mit Gore-Tex®. Das Ergebnis war die Montana-Serie – ein leises, leichtes und strapazierfähiges Jagdset mit Gore-Tex®-Liner. Die Serie wurde ein großer Erfolg und setzte neue Maßstäbe in der Branche.

Kurz darauf folgte MIDLAND – die erste Jagdbekleidung, bei der Gore-Tex® direkt mit dem Obermaterial laminiert wurde. Das verbesserte Schutz und Tragekomfort nochmals deutlich. Für einen gewissen Zeitraum verfügte Chevalier über die exklusive Nutzung dieses Materials.

Wachstum und Sortimentserweiterung

Ab Mitte der 1990er-Jahre wurde das Sortiment kontinuierlich erweitert: Hemden, Fleece, Accessoires und Jagdstiefel ergänzten das Angebot – darunter der Husky, der erste Stiefel von Chevalier mit Gore-Tex®.

In den 2000er-Jahren wuchs Chevalier sowohl national als auch international – trotz wirtschaftlicher Herausforderungen. Produkte wie die Arizona Pro Pant und die Outland-Serie stärkten die Marke weiter.

2012 wurde die beliebte Vintage-Serie eingeführt – Hosen aus einem robusten Stoff mit lederähnlicher Oberfläche, die Funktionalität und klassischen Stil vereint.

Designkooperationen und neue Eigentümer

2016 startete eine viel beachtete Designkooperation mit Bernadotte & Kylberg. Daraus entstand die Kollektion Whisper – technisch hochentwickelte Jagdbekleidung mit klassisch-eleganter Ästhetik.

2019 wurde Chevalier Teil der Open Air Group – einer Unternehmensgruppe, die starke Marken im Bereich Jagd und Outdoor unter einem Dach vereint.

Eine neue Ära

Im Jahr 2020 feierte Chevalier sein 70-jähriges Jubiläum und startete gleichzeitig den eigenen Online-Shop in Schweden, Norwegen, Finnland, Deutschland und weiteren EU-Ländern – ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft.

Die Marke bewahrt ihr handwerkliches Erbe und ihren Qualitätsanspruch, während sie gleichzeitig neue Materialien, Technologien und Designansätze erforscht.

Ein neues Kapitel – Everhunt

Im Jahr 2025 wurde Everhunt gegründet – ein gemeinsames Unternehmen, das die Marken Chevalier und Alaska 1795 vereint.

Zwei Marken mit unterschiedlichen Ausdrucksformen und Zielgruppen – aber mit gemeinsamen Werten, einer starken Unternehmenskultur und enger Zusammenarbeit.

Everhunt ist der Ort, an dem Tradition auf Innovation trifft – und an dem die Jagdbekleidung der Zukunft entsteht. Für alle, die die Jagd auf ihre eigene Weise leben.

75 Jahre Qualität und Innovation

Im Jahr 2025 feierte Chevalier sein 75-jähriges Bestehen.

Was einst in einer Scheune in Dalsjöfors begann, ist heute eine internationale Marke – getragen von derselben Überzeugung wie damals:

Bekleidung zu schaffen für ein Leben näher an der Natur.

Mit Leidenschaft.
Mit Präzision.
Und mit Qualität in jeder einzelnen Naht.